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Frühlings-Glücksteller

Frühlings-Glücksteller

Das Frühjahr steht im Zeichen des Holz-Elements, und so wie das Frühjahr der Beginn des Jahres ist, so steht auch das Holz-Element für jeden Neu-Beginn. Für viele ist das Frühjahr die Zeit der Fasten-Kuren, der Diäten und/oder der Ernährungsumstellungen, um gesünder und vielleicht auch mit weniger Pfunden in das neue Jahr zu starten. Wer sich für die 5-Elemente-Ernährung entscheidet, muss sich dazu mit vielen neuen Informationen rund um die Elemente auseinandersetzen und für viele ist die Klassifizierung von Lebensmitteln nach Farben, Formen, Geschmäckern und Kochtechniken zunächst schwierig. Bevor das zu unübersichtlich wird und die Freude an der neuen, gesunden Ernährung verloren zu drohen geht, verweise ich gerne auf den sogenannten „5-Elemente-Teller“, den ich während meiner Kochausbildung kennengelernt habe und der mir die Zusammenstellung einer ausgewogenen 5-Elemente-Mahlzeit sehr erleichtert hat. Demnach braucht jede Mahlzeit die folgenden Komponenten: Getreide (sättigt, liefert Energie), Gemüse (nach Saison, kurz- oder langgekocht), Eiweiß (Grundbaustein aller Zellen), Pickles (milchsauer vergorenes Gemüse, das die Leber bei der Fettverdauung unterstützt), Obst/Rohkost (Vitaminlieferanten) und Algen (mineralienreich). Nun schafft man es nicht immer, innerhalb einer Mahlzeit all diese Komponenten unterzubringen, und daher kann man sie auch über den Tag verteilt zu sich nehmen – das erleichtert die Sache ungemein und tue ich auch an vielen Tagen. Wenn ich mir jedoch die Zeit nehme, mir so einen 5-Elemente-Teller zusammenzustellen, bin ich jedes Mal von Glück erfüllt! Allein schon der Anblick eines solchen Tellers ist pure Freude – die Farben, die Vielfalt, die Fülle! Und dann noch die verschiedenen Geschmäcker und Konsistenzen…!
So habe ich mir nun vorgenommen, für jedes Element einen solchen Teller zusammenzustellen und mit euch zu teilen. Und den Anfang macht natürlich das Holz-Element – ein Glücksteller in Grün! Der euch hoffentlich mit genauso viel Freude und Dankbarkeit erfüllt wie mich!

Für 4 Personen:

  • 250 g Quinoa
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 Zitronen
  • 1 Bund grüner Spargel (ca. 20 Stck.)
  • ca. 700 g Erbsenschoten (alternativ 500 g Erbsen aus dem Glas)
  • 400 g Räuchertofu mit Algen
  • 1 El Rapskernöl
  • 2 reife Avocados
  • Kresse

Für das Dressing:

  • 200 ml Sojacuisine
  • 2 El frischer Zitronensaft
  • 2 El Olivenöl
  • 2 Tl Reismalz
  • 1 kräftige Prise Salz
  • 1 Bund Dill (alternativ 1 El getrockneter Dill)

Für die Radieschen-Pickles:

  • 1 Bund Radieschen
  • 250 ml Apfelsaft
  • 100 ml Genmaisu (Reisessig)
  • 1 Tl Agavendicksaft
  • 3/4 Tl Salz

Am besten mit der Zubereitung der Pickles starten, damit diese Zeit zu Ziehen haben. Oder am Vortag zubereiten 🙂 Radieschen waschen, in feine Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Apfelsaft, Genmaisu, Agavendicksaft und Salz in einem Topf aufkochen und die kochende Flüssigkeit über die Radieschen gießen.
Quinoa mit Salz in einem Topf mit 2,5 facher Menge Wasser zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und mit geschlossenem Deckel ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser vollständig aufgenommen wurde. 1 Zitrone auspressen und den Saft untermengen.
Erbsen aus den Schoten schälen und in einem Topf mit ca. 2 Fingerbreit Wasser 10-15 Minuten kochen, bis sie gar sind.
Spargel waschen und untere Enden großzügig abschneiden. In einem Topf mit reichlich Salzwasser ca. 7-8 Minuten kochen.
Tofu würfeln und in einer Pfanne mit heißem Öl von allen Seiten knusprig braten.
Avocados halbieren, entsteinen, schälen und würfeln.
Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermengen, Dill hacken und unterrühren. Eventuell mit etwas Wasser verdünnen, falls die Konsistenz des Dressings zu dickflüssig ist.
Teller mit Quinoa, Gemüse, Tofu und Pickles anrichten. Mit Kresse bestreuen, mit Dressing beträufeln und nach Geschmack noch etwas frischen Zitronensaft hinzu pressen.